Grenzöffnung jährt sich zum 30. Mal
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Walk bei Feierstunde zum 9. November 1989

Am morgigen Samstag jährt sich die Öffnung der innerdeutschen Grenze zum 30. Mal. Für Raymond Walk, der ganz nahe der Grenzanlagen aufwuchs, sind die Ereignisse rund um den 9. November 1989 immer noch unvorstellbar: „Der Fall der Mauer war ein Glücksfall der deutschen Geschichte, über den wir heute immer noch sehr dankbar sein müssen. Nach wie vor grenzt es an ein Wunder, dass die friedliche Revolution gelingen konnte. Und eines ist auch klar: Ohne Helmut Kohl, den Kanzler der Einheit, der den Zipfel der Geschichte beherzt ergriff und diesen bis zum Schluss nicht mehr aus den Händen gab, wäre die Deutsche Einheit nicht erfolgreich gewesen. Er nutzte vehement und mit aller Entschlossenheit dass kurze Zeitfenster der Geschichte, als andere Politiker schon lange nicht mehr an den deutsch-deutschen Traum glaubten."

Walk wird morgen ab 11 Uhr am feierlichen Gedenken an der Werrabrücke in Großburschla teilnehmen. Dort erfolgte am 13. November 1989 die Öffnung des Grenzzaunes. Am Sonntag, 10. November, um 14 Uhr wird Walk die Ausstellungseröffnung „Die Grenzöffnung 1989 in der Rhön“ im Haus auf der Grenze in Geisa besuchen.